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Politik
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Kv neu gestalten
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Vom 16.-27.9.2010 fanden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen statt. Nach einigem Zögern hat sich die Ärztegenossenschaft entschlossen, den Versuch zu unternehmen, das jetzige System auch von innen verändern zu wollen. Daher hat die Ärztegenossenschaft eine Listengemeinschaft mit den Harmannbund gebildet und einige Kollegen und ich traten bei der Wahl an. Wir haben im ersten Anlauf mit der freien Ärzteschaft 10 der 45 ärztlichen Sitze der Vertreterversammlung der KVN erreicht, ich bin für Oldenburg gewählt worden. Ich möchte den Kollegen herzlich danken, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben.
Inzwischen habe ich den politischen Stil des niedersächsischen Hausärzteverbandes am eigenen Leibe kennenlernen dürfen. Ich bin immer noch froh, schon 2006 aus dem Verein ausgetreten zu sein, als der Hausärzteverband im Kuschelkurs mit der damaligen Gesundheitsministerin davon abriet, an den Demonstrationen in Berlin, bei denen es auch um berechtigte Patienteninteressen ging, teilzunehmen. Zur Illustration des politischen Umgangs sei hier
das Fax des Hausärzteverbandes und unsere Antwort [74 KB]
dokumentiert. Es wird mit harten Bandagen und unsachlichen Argumenten gekämpft. Auf der letzten Vertreterversammlung im März 2011 haben wir dann beschlossen, die Stützung der fachärztlichen Honorare ausschließlich aus dem fachärztlichen Topf auszugleichen. Diese Entscheidung kam trotz und nicht wegen der Betonköpfe des Hausärzteverbandes zustande.
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Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen
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Die Bündelung der politischen und wirtschaftlichen Kraft der freien Ärzteschaft hat sich die Ärztegenossenschaft bei der Gründung im Jahre 2002 auf die Fahnen geschrieben. Bis heute hat dieser Leitsatz nichts an Gültigkeit verloren. Im Juni 2009 wurde ich in den Aufsichtsrat gewählt.
Vorstand und Aufsichtsrat haben folgenden Zielkorridor für die Äztegenossenschaft formuliert: 1. qualifikations- und verantwortungsgerechte Bezahlung ärztlicher Tätigkeit 2. Erhalt flächendeckender, qualifizierter und differenzierter ärztlicher Versorgung 3. Erhalt von Arbeitsplätzen in den Arztpraxen 4. Kosten- und Leistungstransparenz 5. Befreiung von überflüssiger Bürokratie 6. Förderung der Einigkeit in der Ärzteschaft 7. ärztliche Arbeit ohne fachfremde Einmischung 8. optimale Behandlung des eigenverantwortlichen Patienten 9. Stärkung der Eigenverantwortung des Patienten 10. Regel: „So viel ambulant wie möglich und stationär wie nötig
Unsere Forderungen: 1. Kostenerstattung ohne Nachteile 2. Freie, individuelle Wahl des Versicherungsschutzes 3. Basiskrankenversicherung mit Sozialausgleich 4. Absicherung des Krankheitsrisikos durch die Versicherung 5. Sicherung einer Standesvertretung zur einheitlichen Vertragsgestaltung
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Patient in Deutschland - Verraten und verkauft
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so der zugegeben etwas provokante Titel des Buches der Medizin-Journalistin G. Guzek. Trotzdem lesenswert, wussten Sie daß den ca. 94.000 Arztpraxen in Deutschland 140.000 Kassenmitarbeiter gegenüberstehen, oder daß die Kassen pro Jahr mehr Geld für ihre Verwaltung ausgeben als für die gesamte zahnärztliche Versorgung der Bürger Deutschlands? Hier können sie eine Zusammenfassung des Buches herunterladen (pdf) [2.181 KB]
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Die elektronische Gesundheitskarte,
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eine Büchse der Pandora! 19.5.06: Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte kann zu unkontrollierbaren staatlichen Eingriffen in die medizinische Versorgung eines jeden Kassenpatienten führen. Auch 2009 droht weiterhin die Einführung dieser Karte, obwohl sich die Mehrheit der Ärzte in vielen Veranstaltungen gegen die Einführung ausgesprochen hat. Weitere Informationen...
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Pharma-Referenten freie Praxis
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1.6.06: Unter den gegenwärtigen politischen Entwicklungen und den wiederholten Vorwürfen an die Ärzteschaft, daß nicht nach medizinischen Notwendigkeiten und gebotener Effizienz verordnet würde, sondern durch Pharma-Referenten und Ihre Unternehmen die Auswahl der Medikamente bestimmt werde, habe ich mich entschlossen, Referenten zukünftig nicht mehr zu empfangen. Ich möchte mich damit den politischen Vorwürfen entziehen und auch gegenüber unseren Patienten demonstrieren, daß ich nicht zu manipulieren bin.
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Lenin und der Kassenarzt
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Ein längerer (12 Seiten) lesenswerter Artikel [52 KB]
des Duisburger Rechtsanwaltes Carlos A. Gebauer.
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Einige interessante Links
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Archiv früherer Meldungen
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